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Google Ads Kosten: Wie viel Budget brauchst du wirklich?

Von Naoufal · 2. August 2026 · Aktualisiert am 2. September 2026 · Lesezeit: 6 Min.

Die häufigste Frage vor der ersten Kampagne: "Wie viel muss ich ausgeben?" Die Google Ads Kosten hängen von deiner Branche und deiner Region ab. Aber sie lassen sich rechnen, und genau das machen wir hier: mit echten Zahlen statt Bauchgefühl.

Google Ads Kosten: So rechnet Google ab

Bei Google Ads zahlst du nicht fürs Gesehen-Werden, sondern pro Klick auf deine Anzeige (CPC, Cost per Click). Der Preis entsteht per Auktion: Je umkämpfter ein Suchbegriff und je wertvoller ein Kunde in deiner Branche, desto teurer der Klick.

~1,32 €

durchschnittlicher Klickpreis in Deutschland (Anfang 2026). Je nach Branche reicht die Spanne von unter 0,50 € bis über 20 €.

Quelle: Veröffentlichungen deutscher Google-Ads-Agenturen (2026), keine amtliche Statistik

Branche Typischer Klickpreis Warum
Friseur & Beautyca. 0,40 - 1,00 €Viele Kunden kommen über Maps und Empfehlungen
Gastronomieca. 0,50 - 1,20 €Geringer Wert pro einzelnem Besuch
Fitness & Trainingca. 0,80 - 1,50 €Moderater Wettbewerb
Handwerkca. 2 - 6 €Ein Auftrag ist viel wert, viele bieten mit
Anwälte & Steuerberaterca. 8 - 25 €Sehr hoher Kundenwert, harter Wettbewerb

Richtwerte aus Veröffentlichungen deutscher Google-Ads-Agenturen (2026), ohne Gewähr. Für Handwerk und Anwälte nennen andere Agenturen deutlich niedrigere Spannen. Was ein Klick für deine Suchbegriffe kostet, zeigt dir der Keyword-Planer in deinem Google-Ads-Konto.

Die Rechnung, die wirklich zählt

Rechenbeispiel: Mit 300 € Monatsbudget und 1,50 € Klickpreis bekommst du rund 200 Besucher auf deine Seite. Angenommen, eine gute Landingpage macht aus 100 Besuchern 5 Anfragen: Das wären 10 Anfragen im Monat, also 30 € pro Anfrage. Ob sich das rechnet, hängt davon ab, was dir ein neuer Kunde wert ist. Ein Restaurant rechnet anders als ein Dachdecker.

Unser Fahrplan für den Start

  1. 1 Tracking zuerst, dann Budget

    Bevor der erste Euro fließt, muss messbar sein, welcher Klick zur Anfrage wurde: Anrufe, Formulare, WhatsApp. Sonst optimierst du blind.

  2. 2 Klein starten, aber durchhalten

    Lieber ein Budget, das du 2-3 Monate durchhältst, als ein großes für zwei Wochen. Google braucht Daten, um zu lernen, und du brauchst Daten, um zu entscheiden.

  3. 3 Eng zielen

    Nur deine Region, nur Suchbegriffe mit Kaufabsicht. "Notdienst Sanitär Stuttgart" bringt Kunden, "Was kostet ein Wasserhahn" bringt Neugierige.

  4. 4 Messen, dann skalieren

    Nach den ersten Wochen zeigen die Zahlen, was funktioniert. Dann fließt mehr Budget in die Gewinner und die Verlierer fliegen raus.

Die wichtigste Zahl ist der Preis pro Anfrage, nicht der Klickpreis. 5 € Klickpreis können ein Schnäppchen sein, wenn der Auftrag 5.000 € bringt. Und 0,50 € sind zu teuer, wenn niemand anfragt, weil die Landingpage nicht überzeugt.

Häufige Fragen

Gibt es ein Mindestbudget?

Eine feste Mindestsumme nennt Google nicht. Du legst ein durchschnittliches Tagesbudget fest und kannst es jederzeit anpassen. Zwei Grenzen solltest du kennen: An einzelnen Tagen darf Google bis zum Doppelten deines Tagesbudgets ausgeben, im Monat höchstens das 30,4-Fache. Bei 10 € am Tag sind das also maximal 304 € im Monat.

Warum zahle ich oft weniger als mein Gebot?

Weil dein Gebot nur die Obergrenze ist. Bei jeder Suche läuft eine Auktion, und der Anzeigenrang hängt neben dem Gebot von der Qualität deiner Anzeige und deiner Landingpage ab. Google schreibt selbst, dass der berechnete Betrag häufig niedriger ist als das Maximalgebot, unter Umständen erheblich. Eine bessere Landingpage kann den Klickpreis also senken.

Kann ich die Anzeigen einfach auf meine Startseite schicken?

Kannst du, aber es kostet Anfragen. Wer auf "Badsanierung Ludwigsburg" klickt, will sofort Badsanierung sehen, einen Preisrahmen und eine Telefonnummer. Auf der Startseite muss er das erst suchen. Eine Seite, die nur dieses eine Thema behandelt, hält das Versprechen der Anzeige.

Was kostet ein Klick bei mir konkret?

Das sagt dir der Keyword-Planer in deinem Google-Ads-Konto. Er zeigt für jeden Suchbegriff die durchschnittlichen Kosten in deiner Region. Das ist verlässlicher als jede Branchentabelle, weil es deine Begriffe und dein Gebiet sind.

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